Im Register Standardlohn erfassen Sie alle festen und wiederkehrenden Lohndaten eines Mitarbeiters. Diese Daten werden bei jeder neuen Lohnabrechnung automatisch übernommen, was den monatlichen Aufwand erheblich reduziert.

Zeitliche Steuerung & Gültigkeit
Sie können Lohnarten präzise steuern, um manuelle Korrekturen in der Zukunft zu vermeiden:
Monatssteuerung: Aktivieren Sie Lohnarten nur für spezifische Monate.
Beispiel: Deaktivieren Sie beim 13. Monatslohn alle Monate außer November oder Dezember. Die Lohnart erscheint dann automatisch nur im gewählten Monat auf der Abrechnung.
Gültigkeitszeitraum: Erfassen Sie Lohnänderungen (z. B. Gehaltserhöhungen) im Voraus.
Setzen Sie beim alten Lohn ein Bis-Datum (z. B. 31.12.) und erfassen Sie die neue Lohnzeile mit einem Ab-Datum (z. B. 01.01.). So entlasten Sie sich während des Jahresabschlusses.
Automatisierung durch Mutationscodes
Der Mutationscode bestimmt, wie das System nach einem Abrechnungslauf mit der Lohnart verfährt:
Code | Funktion | Anwendung |
|---|---|---|
Permanent | Die Lohnart bleibt unverändert bestehen. | Monatslohn, Fixzulagen |
Löschen nach Abrechnung | Die Lohnart wird nach dem Lauf komplett entfernt. | Einmalige Jubiläumsprämien |
Nullsetzen nach Abrechnung | Die Lohnart bleibt erhalten, der Betrag wird auf 0.00 gesetzt. | Variable Spesen oder Provisionen |
Wichtige Hinweise
Interne Anmerkungen: Nutzen Sie das Feld "Anmerkung" für Details (z. B. Namen der Kinder bei Zulagen). Diese Info ist nur intern sichtbar und erscheint nicht auf dem Lohnblatt des Mitarbeiters.
Spezialfälle: Standard-Lohnarten sind bereits hinterlegt. Individuelle Konfigurationen (z. B. Stundenlohn inkl. Ferienentschädigung) müssen initial unter dem Menüpunkt Lohnarten definiert werden.
✅ TippPer Doppelklick auf eine Lohnart springen Sie direkt in die globale Übersicht aller Lohnarten, um Einstellungen zu prüfen oder anzupassen.